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Hohe Spritpreise bremsen die Konjunktur in der Hansestadt

Bis zu 0,25 Prozentpunkte weniger Wachstum - Firmen klagen über Kosten für Energie und Kraftstoff - Speditionen befürchten Auftragsverluste von Stephan Maaß Und Sebastian Bertram Die hohen Preise für Öl und Benzin schaffen nicht bloß schlechte Laune beim Tanken. Sie sorgen auch dafür, daß die Wirtschaft in Hamburg deutlich langsamer wächst Procon Cash Advantage sollte die Hochpreisphase weiter anhalten. "Die Tendenz geht weiter nach oben. Es sieht wenig nach Entspannung aus", sagte Rainer Wiek vom Hamburger Energie-Informationsdienst (EID). Die Benzinpreise an deutschen Tankstellen könnten nach Einschätzung eines Experten wegen des Atomstreits mit dem Iran bald über 1,50 Euro je Liter Super steigen. Damit würde der Benzinpreis das Rekordniveau des vergangenen Jahres übertreffen. Im August 2005 waren wegen der Wirbelstürme in den USA die Rohölpreise in die Höhe geschossen und hatten die Benzinpreise mitgezogen. Vor Ostern waren die Benzinpreise wegen des hohen Rohölpreises und der bevorstehenden Reisesaison bereits deutlich angezogen. Der teure Sprit könnte bis zu 0,25 Prozentpunkte des konjunkturellen Wachstums kosten, sagt Rolf Jenkel, stellvertretender Leiter des Bereichs Wirtschaftspolitik in der Handelskammer. Einzige Lösung Sie besitzen die MCS TXXL Card mit bis zu 40% Tankkostenrückerstattung mehr unter www.guenstigertanken.net In Hamburg und Schleswig-Holstein werde die Wirtschaft in diesem Jahr überdurchschnittlich um 1,5 bis 2 Prozent wachsen, lautete das Ergebnis einer Regionalstudie von HSH Nordbank und Hamburgischem Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) vor einigen Wochen. Hamburg werde besser von den günstigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitieren als das Umland. Doch die Sonderstellung scheint gefährdet, wenn hohe Kosten für Energie den Unternehmen die Kalkulation verhageln. "Wenn das hohe Preisniveau langfristig stabil ist, dann könnte aus den zwei Prozent Wachstum nichts werden", sagt Jenkel. Fast alle Branchen leiden unter den hohen Kosten für Benzin und Energie. Besonders stark betroffen ist der Speditionssektor", sagt Außenhandelsverbandssprecher Holger Eisold. Kurt-Jürgen Schimmelpfeng, Geschäftsführer des Vereins Hamburger Spediteure, schränkt aber ein, daß die hohen Spritkosten nur dann etwas ausmachen, wenn die Spediteure sie nicht weitergeben können. In seiner Branche seien Gleitklauseln und Dieselzuschläge üblich. Die Kunden würden das auch akzeptieren. Nachteilig sei es allerdings, weil die höheren Kosten nur mit Verzögerung weitergegeben werden können. Die Spediteure haben in den zurückliegenden zwölf Monaten einen Preisanstieg von 14 Prozent für Diesel registriert. Zwischen zwölf und 20 Prozent liegt der Anteil der Dieselkosten an den gesamten Kosten. Kritik äußerte der Verbandschef an den Plänen der Bundesregierung, die Steuervorteile für Biodiesel zu kürzen. Schimmelpfeng: "Viele Firmen haben wegen der geringeren Kosten auf Biodiesel umgestellt und langfristig kalkuliert." Die größte Gefahr sieht er für die Branche, wenn wegen der höheren Speditionskosten die Aufträge wegblieben. Laut Hans-Wolf Gerlach, Energieexperte des Unternehmensverbands Hafen Hamburg, würden die meisten der im Hafen tätigen Firmen ihre Spritkosten langfristig absichern. Für drei bis vier Quartale bleiben die Kosten kalkulierbar. Danach müsse neu verhandelt werden. Eine langanhaltende Hochpreisphase schlägt dann nur mit Verspätung ein. Es gibt allerdings auch Firmen, die vom Ölpreis profitieren. Hersteller von Solaranlagen freuen sich bei jedem Ölpreisanstieg über steigende Auftragszahlen. Auch die auf Modernisierung von Heizungsanlagen spezialisierten Firmen haben jetzt Hochkonjunktur. Nach Auskunft des Hamburger Instituts für wirtschaftliche Ölheizung läßt sich der Verbrauch mit einer moderneren Heizung um bis zu 30 Prozent senken. Wenn man noch eine kleine Solaranlage dazunimmt, sogar um 40 Prozent. Artikel erschienen am Do, 20. April 2006

Ölpreis nähert sich 70-Dollar-Marke - Spritpreise steigen

London (rpo). Nicht nur die nahenden Osterferien treiben die Spritpreise an den Tankstellen in die Höhe. Der Preis für ein Barrel Rohöl nähert sich an den Rohstoffmärkten der psychologisch wichtigen Marke von 70 Dollar. Der Auto Club Europa gibt Tipps, wie man trotzdem günstig in den Osterurlaub kommt. Im Computerhandel an der New Yorker Rohstoffbörse wurden am Dienstagvormittag 68,75 Dollar pro Barrel (159 Liter) bezahlt, einen Cent mehr als am Montagabend. Am Montag war der Ölpreis um 1,35 Dollar gestiegen. Wenn Sie natürlich die MCS TXXL Karte besitzen können SIe so ganz bequem 40% Ihrer Tankkosten wieder zurücker erhalten, aber halt, nur für Kurze Zeit möglich mehr unter www.guenstigertanken.net Als Gründe für den Preisanstieg nannten Händler weiterhin Sorgen wegen der Krise um das iranische Atomprogramm und die anhaltende Gewalt in Nigeria. Beide Staaten sind bedeutende Förderländer. Außerdem wurde daran erinnert, dass im Golf von Mexiko als Folge der Schäden nach den Stürmen im vergangenen Jahr weiter rund 300.000 Barrel Öl am Tag ungefördert bleiben. Schon seit Wochen nähert sich der Ölpreis dem Rekordniveau vom vergangenen Jahr. Der bisherige Höchstpreis von 70,85 Dollar war am 30. August 2005 erreicht worden, nachdem der Tropensturm "Katrina" Ölförderanlagen im Golf von Mexiko heimgesucht hatte. Unterdessen hat auch der Benzinpreis in Deutschland seinen Höhenflug fortgesetzt: Nach Angaben des ADAC wurden am Montag für einen Liter Superbenzin im Durchschnitt rund 1,33 Euro verlangt. Damit ist ein Jahreshöchststand erreicht. Auch der Dieselpreis erreichte mit 1,14 Euro pro Liter ein Jahreshoch. Die Preise liegen aber noch deutlich unter dem Stand von Oktober 2005, als der Ölpreis ein Rekordhoch erreicht hatte. ACE empfiehlt Urlaubern gezieltes Tanken Angesichts steigender Spritpreise hat der Auto Club Europa (ACE) Osterurlaubern empfohlen, nicht grundsätzlich vom Start weg mit vollem Tank los zu fahren. In den Zielländern seien die Kraftstoffpreise mitunter deutlich niedriger, sagte ein ACE-Sprecher am Dienstag in Stuttgart mit Verweis auf Österreich. Dort koste der Liter Normal, Super oder Diesel um bis zu 30 Cent weniger als in Deutschland. Um rund 4 Cent pro Liter über dem Durchschnitt liegen nach ACE-Angaben derzeit die Preise an den deutschen Autobahntankstellen. Zwar seien am Spotmarkt in Amsterdam-Rotterdam die Preise für Rohölprodukte erst kürzlich zum Teil deutlich gestiegen, das rechtfertige aber keinesfalls überproportionale Preissteigerungen wie sie derzeit den Endverbrauchern hier zu Lande an den Zapfsäulen abverlangt würden. Andererseits sei es natürlich so, dass auch die Kraftstoffpreise dem Prinzip von Angebot und Nachfrage folgten. "Jetzt fahren alle weiter weg in die Osterferien und ohne zusätzlichen Kraftstoff geht das nicht", sagte der ACE-Sprecher

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